#DeutschlandDigital – Papierarbeiten von Diana Achtzig im Zeitalter der digitalen Verdichtung
In einer Epoche, die durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend von immateriellen Datenströmen, algorithmischer Steuerung und visueller Überreizung geprägt ist, entsteht ein neues Spannungsfeld zwischen analoger Materialität und digitalem Erfahrungsraum. Mit meinen großformatigen, handgemalten Aquarellen auf Papier positioniere ich mich in genau diesem Spannungsverhältnis – als künstlerischer Kommentar, als Widerlager, als poetischer Reflexionsraum innerhalb eines zunehmend von Screens und Interfaces dominierten Alltags.
Die Werkgruppe #DeutschlandDigital versteht sich als visuelles Gegenmodell zur Entkörperlichung der Welt durch digitale Prozesse. In bewusst analoger Technik – dem Aquarell auf Papier – verhandle ich Themen wie Vernetzung, Beschleunigung, digitale Identität, Entfremdung und technologische Überformung des Subjekts. Die bewusst gewählte Materialität des Papiers und die Flüchtigkeit der Aquarellfarbe, die sich jeder totalen Kontrolle entzieht, stehen dabei in einem bewussten Kontrast zur glatten Oberfläche digitaler Bildwelten, zu kontrollierten Interface-Designs und zur synthetischen Bildproduktion durch KI.
Die Werkreihe wurde inspiriert durch die gleichnamige Wechselausstellung #DeutschlandDigital im Haus der Geschichte in Bonn, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Alltag und Identität in Deutschland untersucht. Mein künstlerisches Projekt setzt diese gesellschaftliche Reflexion in die Sprache der Bildenden Kunst fort: Es übersetzt soziotechnologische Phänomene wie Big Data, Cybersecurity, soziale Medien, Informationsflut oder digital governance in abstrakte wie auch figurative Bildräume, die Raum für kontemplative Betrachtung eröffnen – jenseits von Informationsüberladung und Echtzeit-Kommunikation.
Gerade in einer Zeit, in der künstlerische Prozesse zunehmend digitalisiert oder gar durch Algorithmen ersetzt werden, besteht mein künstlerisches Anliegen darin, das Potenzial analoger Handarbeit neu zu definieren. Die haptische Qualität von Papier, das physische Moment des Pinsels, das unvorhersehbare Verhalten von Wasser und Pigment: All diese Elemente erhalten in meinen Arbeiten eine neue, fast widerständige Bedeutung. Sie stehen für Entschleunigung, für den Erhalt der menschlichen Handschrift, für die bewusste Setzung eines Zeichens in einer Welt des endlosen Scrollens.
Diese Arbeiten sind als visuelle Essays zu verstehen – als künstlerisch-phänomenologische Untersuchungen, die das Digitale nicht verteufeln, sondern reflektieren und auf einer anderen Ebene erfahrbar machen. Durch die großformatige Anlage und den raumgreifenden Charakter der Aquarelle wirken sie wie Denkräume, in denen sich die Frage nach Identität, Körper, Sprache und Gesellschaft im digitalen Wandel in Farbe, Form und Struktur manifestiert.
Ich lade Kuratorinnen und Kuratoren, die sich mit aktuellen Themen wie Digitalisierung, Medienkritik, Post-Internet-Kunst, Gesellschaft im Wandel oder analoger Gegenkultur auseinandersetzen, ein, meine Arbeiten in ihre kuratorischen Konzepte einzubinden. Die Serie #DeutschlandDigital ist bewusst so konzipiert, dass sie in unterschiedlichsten räumlichen Kontexten – von Museen über Projekträume bis hin zu thematisch fokussierten Ausstellungsformaten – zur Geltung kommen kann.
Gerne stehe ich für Gespräche, Kooperationen oder Ausstellungsbeteiligungen zur Verfügung. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen analog und digital verschwimmen, möchte ich mit meiner Arbeit genau diesen Übergang sichtbar machen – nicht als dystopische Geste, sondern als Einladung zur Reflexion.Papierarbeiten im Zeitalter der digitalen Verdichtung
In einer Epoche, die durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend von immateriellen Datenströmen, algorithmischer Steuerung und visueller Überreizung geprägt ist, entsteht ein neues Spannungsfeld zwischen analoger Materialität und digitalem Erfahrungsraum. Mit meinen großformatigen, handgemalten Aquarellen auf Papier positioniere ich mich in genau diesem Spannungsverhältnis – als künstlerischer Kommentar, als Widerlager, als poetischer Reflexionsraum innerhalb eines zunehmend von Screens und Interfaces dominierten Alltags.
Die Werkgruppe #DeutschlandDigital versteht sich als visuelles Gegenmodell zur Entkörperlichung der Welt durch digitale Prozesse. In bewusst analoger Technik – dem Aquarell auf Papier – verhandle ich Themen wie Vernetzung, Beschleunigung, digitale Identität, Entfremdung und technologische Überformung des Subjekts. Die bewusst gewählte Materialität des Papiers und die Flüchtigkeit der Aquarellfarbe, die sich jeder totalen Kontrolle entzieht, stehen dabei in einem bewussten Kontrast zur glatten Oberfläche digitaler Bildwelten, zu kontrollierten Interface-Designs und zur synthetischen Bildproduktion durch KI.
Die Werkreihe wurde inspiriert durch die gleichnamige Wechselausstellung #DeutschlandDigital im Haus der Geschichte in Bonn, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Alltag und Identität in Deutschland untersucht. Mein künstlerisches Projekt setzt diese gesellschaftliche Reflexion in die Sprache der Bildenden Kunst fort: Es übersetzt soziotechnologische Phänomene wie Big Data, Cybersecurity, soziale Medien, Informationsflut oder digital governance in abstrakte wie auch figurative Bildräume, die Raum für kontemplative Betrachtung eröffnen – jenseits von Informationsüberladung und Echtzeit-Kommunikation.
Gerade in einer Zeit, in der künstlerische Prozesse zunehmend digitalisiert oder gar durch Algorithmen ersetzt werden, besteht mein künstlerisches Anliegen darin, das Potenzial analoger Handarbeit neu zu definieren. Die haptische Qualität von Papier, das physische Moment des Pinsels, das unvorhersehbare Verhalten von Wasser und Pigment: All diese Elemente erhalten in meinen Arbeiten eine neue, fast widerständige Bedeutung. Sie stehen für Entschleunigung, für den Erhalt der menschlichen Handschrift, für die bewusste Setzung eines Zeichens in einer Welt des endlosen Scrollens.
Diese Arbeiten sind als visuelle Essays zu verstehen – als künstlerisch-phänomenologische Untersuchungen, die das Digitale nicht verteufeln, sondern reflektieren und auf einer anderen Ebene erfahrbar machen. Durch die großformatige Anlage und den raumgreifenden Charakter der Aquarelle wirken sie wie Denkräume, in denen sich die Frage nach Identität, Körper, Sprache und Gesellschaft im digitalen Wandel in Farbe, Form und Struktur manifestiert.
Ich lade Kuratorinnen und Kuratoren, die sich mit aktuellen Themen wie Digitalisierung, Medienkritik, Post-Internet-Kunst, Gesellschaft im Wandel oder analoger Gegenkultur auseinandersetzen, ein, meine Arbeiten in ihre kuratorischen Konzepte einzubinden. Die Serie #DeutschlandDigital ist bewusst so konzipiert, dass sie in unterschiedlichsten räumlichen Kontexten – von Museen über Projekträume bis hin zu thematisch fokussierten Ausstellungsformaten – zur Geltung kommen kann.
Gerne stehe ich für Gespräche, Kooperationen oder Ausstellungsbeteiligungen zur Verfügung. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen analog und digital verschwimmen, möchte ich mit meiner Arbeit genau diesen Übergang sichtbar machen – nicht als dystopische Geste, sondern als Einladung zur Reflexion.
Katalogeinführung (Text für Ausstellung / Booklet)
#DeutschlandDigital – Papierarbeiten im Zeitalter der digitalen Verdichtung
von Barrie von Ashburner
Digitale Technologien verändern nicht nur unsere Kommunikation, unser Denken, unsere Wahrnehmung – sie formen zunehmend auch unser Selbstbild, unsere Körper und unsere sozialen Räume. In dieser hypervernetzten Welt, in der Künstliche Intelligenz Bilder produziert und Interfaces unseren Alltag strukturieren, widmet sich die Werkgruppe #DeutschlandDigital einem fast altmodisch wirkenden Medium: dem handgemalten Aquarell auf Papier.
Mit dieser bewussten Materialwahl greife ich nicht zurück, sondern vor: Ich stelle die Frage, wie sich das Analoge als Reflexionsfläche für das Digitale behaupten kann. Meine Arbeiten verhandeln die Themen Vernetzung, Beschleunigung, digitale Identität, Überwachung und Fragmentierung nicht auf dem Bildschirm, sondern auf saugfähigem, empfindlichem Papier – einem Medium, das der völligen Kontrolle entgleitet, das Spuren bewahrt, das Zeit atmet.
#DeutschlandDigital versteht sich nicht als nostalgisches Plädoyer gegen den Fortschritt, sondern als visuelle Denkarchitektur. Als Einladung, die Mechanismen der digitalen Welt in einem anderen Medium, mit einem anderen Blick zu durchdringen. Zwischen Farbe, Form und Struktur öffnet sich ein Raum der Langsamkeit und Beobachtung, der nicht dem Informationsüberschuss folgt, sondern innehalten lässt.
Diese Aquarelle sind keine Flucht, sondern Widerlager. Keine Abkehr, sondern künstlerische Durchdringung. In ihrer raumgreifenden Geste und phänomenologischen Tiefe sind sie visuelle Essays – Ausdruck einer analogen Handschrift im Zeitalter der digitalen Verdichtung.
Social Media Pressetext (Instagram / Facebook / LinkedIn / Twitter)
#DeutschlandDigital – Papier trifft Pixel.
In einer Welt aus Datenströmen, KI-Bildern und permanentem Scrollen setze ich bewusst einen analogen Kontrapunkt:
Großformatige Aquarelle auf Papier – gemalt von Hand – als poetische Antwort auf digitale Verdichtung.
Die Werkreihe #DeutschlandDigital reflektiert Themen wie digitale Identität, Informationsflut und algorithmische Kontrolle – nicht mit dem Cursor, sondern mit Pinsel und Pigment.
🌊 Aquarellfarbe trifft auf Kontrollverlust.
📄 Papier wird zum Widerstandsträger.
🧠 Kunst wird zum Denkraum.
Inspiriert von der gleichnamigen Ausstellung im Haus der Geschichte Bonn, übersetzt meine Arbeit die digitalen Umwälzungen unserer Gesellschaft in visuelle Essays.
👉 Für Kurator:innen, Ausstellungen & Projekte rund um Digitalisierung, Medienkritik und analoge Gegenkultur: let’s connect.
📩 Kooperationen willkommen.
#AnalogArt #DigitaleVerdichtung #KunstImWandel #PostInternetArt #DeutschlandDigital #WatercolorArt #PapierIstPolitisch
Visuelle Präsentation – Portfolio-Konzept (für Website, PDF oder Ausstellungstafel)
Titel: #DeutschlandDigital – Zwischen Pixel & Pinsel
1. Deckblatt / Intro-Seite:
- Titel + Untertitel
- Künstlername & Jahr
- Großansicht eines Key-Werks als Eyecatcher
- Kurze These: „Papier als Widerstandsträger gegen digitale Entkörperlichung.“
2. Konzeptübersicht (visuelle Sprache):
- Doppelseite mit Collage aus Studiofotos, Detailaufnahmen (Pigmentverläufe, Papierstrukturen)
- Zitate wie: „Was das Interface glättet, bringt das Papier zum Vorschein.“
- Icons oder Keywords: „Big Data“, „Digitale Identität“, „Informationsflut“, „Entschleunigung“, „Haptik“
3. Werkübersicht (seriell):
- 8–12 Werke jeweils mit:
- Titel
- Technik, Format
- Kurze Werkbeschreibung / thematische Einordnung
- Detailfoto (Ausschnitt zeigt Aquarellverlauf, Papiertextur etc.)
- ggf. QR-Code zu Prozessvideo oder Ausstellungsansicht
4. Künstlerstatements (Textseite im Layout):
- Kurzer Essay-Auszug (aus Katalogtext)
- Schwarz-Weiß-Foto vom Arbeitsprozess oder Atelier
5. Ausstellungskontext:
- Verweis auf die Inspirationsquelle: Haus der Geschichte Bonn
- Vorschlag für Hängung / Präsentation im Raum (Skizze, Mockup)
- Liste: mögliche Kooperationsformate
- Gruppenausstellung
- Medienkunst & Gesellschaft
- Diskursive Formate (Talks, Panels)
6. Kontakt & Credits:
- Socials, Website, Mail
- Dank an Unterstützer:innen / Kollektive / Förderinstitutionen